Albert Herring, April 2016

Stimmlich ebenfalls stark steht ihr Ann-Katrin Naidu, zur Seite, die nach Peter Grimes erneut ihr Talent für Britten und ihre komische Ader eindrücklich beweist. Als einziger glaubt man dieser weinenden Mutter die Angst um ihr Kind.

Opernnetz

Soirée Française Januar 2014

Als weiterer Glücksfall darf gelten, dass an diesem Abend sich zwei Solisten nicht nur harmonisch diesem Quartett zugesellten, sondern sich im Facettenreichtum und mit der Sensibilität ihres Vortrags zu optimalem Musizieren verbanden: Sowohl der Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu wie auch dem Pianisten Oliver Triendl gelang es, die Zuhörer tief hinein in ihren klingenden Zaubergarten zu entführen.

...mit einem solchen Lied zu beginnen, erfordert größte Kunst, jedes Detail auszuleuchten. Das ist AKN mit der großen Expressivität ihrer Stimme gelungen, aber nicht nur hier, sondern auch im Nocturne des belgischen Komponisten Guillaume Lekeu.

...An diesen Abend wird man sich in Fulda lange erinnern.

Fuldaer Zeitung

Soirée Française Januar 2014

Ann-Katrin Naidu beeindruckte nicht nur durch ihren kultivierten Vortrag, sondern auch durch ihren großen Stimmumfang, mit einer beachtlichen Kraft sowohl in den Höhen wie in den Tiefen.

Rheinische Post

Soirée Française Januar 2014

Eine flexible Stimmgewalt, die problemlos den Raum erfüllte und die Holzelemente der Aula zum Schwingen brachte.

Selbst wer kein Französisch verstand, konnte anhand der Bühnenpräsenz Naidus Wehmut, Sehnsucht und Liebe vernehmen. In Faurés Kompositionen bot die Opernsängerin mit Hingabe die Vielfalt ihres Mezzosoprans dem Publikum dar.

Rotenburger Kreiszeitung

16/17 Mär

Kammermusikabend

Die in München lebende Mezzosopranistin AKN, die unter anderem am Gärtnerplatztheater in zahlreichen größeren Rollen zu sehen war, traf hier mit ihrer klangschönen stimme nicht nur im Wortsinn den richtigen Ton, sondern schaffte es auch, die den Stücken oft immanente sanfte Melancholie nuancenreich zu gestalten. Auch in einem Moment herzzerreißender Klage wie am Ende vom Chanson perpetuelle vermied sie allzu opulentes Pathos und blieb bei aller emotionaler Wucht transparent. Als besonderes Kleinod erwies sich Faurés  Vertonung „Les Berceaux“, bei der der Pianist Oliver Triendl die Wellenmotive versiert fließen ließ, während Naidu die leise Wehmut des Lieds dunkel und fein transportierte.
Süddeutsche Zeitung,16./17. März 2013

19 Mär

Kammermusikabend

Zunächst erstrahlt die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu aus Stuttgart im Scheinwerferlicht, lässt mit zahllosen Ausdrucksnuancen französische Lieder der Jahrhundertwende erblühen. Die gefeierte „Carmen“ vom Münchner Gärtnerplatztheater nähert sich, mit sängerischer Vielfalt ausgestattet, den unterschiedlichen Ausdrucksnuancen eines Gabriel Fauré, Henri Duparc und Ernest Chausson. Inspiriert von diesem Komponistentrio kann Ann-Katrin Naidu die gesamten Vorzüge ihrer Stimme präsentieren. Sie unterliegt jedoch nie der Selbstdarstellung, sondern präzisiert die diversen Ausdrucksmomente der einzelnen Vertonungen. Ihre Stimme sitzt perfekt: Es fasziniert eine ausdrucksstarke Mittellage mit der Fähigkeit, sich ohne Bruch in der Höhe zu öffnen. Die Tiefe besitzt eine sehr individuelle und charakterische Prägung, ohne an Wohlklang zu verlieren. Ob die Lieder nun einen breiten auftrumpfenden Gestus fordern oder einen leisen sehnsuchtsvollen Ausdruck: Naidu trifft stets den richtigen Ton, die richtige Stimmung.

Münchner Merkur, 19. März 2013

23. Feb 2013

Thüringer Landeszeitung über Ann-Katrin Naidu

"Ann-Katrin Naidu setzte mit ihrem voll klingenden, herrlich timbrierten Mezzosopran den Text in weiten Bögen und mit langem, verströmendem Atem in Szene...In einem verhauchenden "gestorben für immer" beendete die Solistin diese äußerst eindringliche Musik Chaussons, für die das Publikum mit großem Beifall dankte."

Thüringer Landeszeitung

28 Jan 13

Liederabend im Strawinskysaal (Donaueschingen)

Immer der treffende Ausdruck ist Ann-Katrin Naidu zu eigen. Die Klangfarbe ihrer Stimme ist außerordentlich wandelbar und folgt sehr sensibel einer jeweiligen Atmosphäre. Ihr Vibrato ist angenehm weich, ihre Atemtechnik perfekt, und zuweilen heikle Intervallsprünge bereiten ihr nicht das geringste Problem.

SÜDKURIER

NEUJAHRKONZERT

Ann-Katrin Naidu sang das Paradestück des Grafen Orlowsky mit schöner Stimme und Charme…Die Habanera aus „Carmen“, eine der erotischten Arien der Opernliteratur war dieser schönen Frau nicht nur wegen ihrer Ausstrahlung, sondern wegen ihrer Stimme auf den Leib geschrieben.
...einer Carmen wie sie in dieser Intensität selten zu finden ist, -dann kann das neue Jahr getrost beginnen.

Straubinger Tagblatt

28 Jan 13

Liederabend im Strawinskysaal (Donaueschingen)

Eine weit tragende Altstimme, die alle stimmlichen Differenzierungen bestens einzufangen wusste... mit warmer, kräftiger und in allen Tonlagen sicherer Stimme erleben die vielen Zuhörer im Strawinskysaal Ann-Katrin Naidu, die sich souverän und volltönig unter anderem mit Brahms auseinandersetzt.

Schwarzwälder Bote

Liederabend

Schon die Kindertotenlieder zu Beginn ließen spürbar werden, mit welchem Respekt und welcher Zuneigung die Musiker ans Studium der Werke gegangen waren. Sie vermochten es aus Rückerts Texten und Mahlers Noten den tiefen Schmerz heraufzubeschwören, der ihnen inne wohnt.br> Naidu sang voller Innigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Stärke. Im Verein mit Treutleins Spiel: welch ein Geschenk an die Anwesenden.

Schwäbisches Tagblatt Tübingen

21 Feb 2012

Cape Classic Festival

Am 21. Februar 2012 traten die Mezzosopranistin Ann Katrin Naidu und der Bariton Virgil Mischok, am Piano begleitet von Boris Kuszenow, in einem Programm mit Schumann- und Schubert-Liedern in einem kühl-eleganten Raum der alten Weinfarm Babylonstoren auf. Ann Katrin Naidu begeistert die Zuhörer mit einem warmen, kräftigen und in allen Tonlagen sicheren, klangvollen Mezzosopran, die Dank ihrer Erfahrung auch bald den etwas halligen Charakter des Raums beherrscht.

opernnetz.com

Jul 2011

Wagner, Wesendonck Lieder

Festspiele Herrenchiemsee 2011
von Elke Heidenreich

Das Münchner Kammerorchester spielt unter engagierter Lietung von Alexander Liebreich. Christiane Oelzes Sopran und Ann-Katrin Naidus Alt betören das atemlos lauschende Publikum. Der riesige Spiegelsaal, mit seinen 75 Metern noch zwei Meter länger als der von Versailles, ist bis auf den letzten Platz besetzt, die Akustik bis in die letzte Ecke erstaunlich klar...große Freude über einen intensiven Musikabend in zeitlich sinnvollem Rahmen.

Frankfurter Allgemeine

20 Mai 11

Berlioz, Nuits d'été (Gothaer Allgemeine)

Große Stimme aus München
Bezaubernde Sängerin Naidu

Es festigte sich rasch der Eindruck, dass diesem dramatischen, bereits in Wagner-Opern bestens bewährten Mezzosopran die Lieder gewissermaßen auf den Leib geschrieben sind. Die Hörer konnten die poetische Kraft der Sprache wie der Musik und die eindringliche Interpretation Ann-Katrin Naidus als Kunstwerk aus einem Guss erleben.

Gothaer Allgemeine

20 Mai 11

Berlioz, Nuits d'été (Thüringische Landeszeitung)

Ann-Katrin Naidu brillierte in Berlioz’ Liedzyklus „Nuits d’Été“ mit ihrer herrlich volltönigen, farbenreichen Stimme, die einen staunenswerten Stimmumfang aufweist. Berlioz Lieder kleidete sie mit Kraft und Ausdrucksstärke in Szenen opernhafter Dramatik. Die Kulissen dazu bauten Juri Lebedev und das Orchester mit tonmalerischer Begleitung. In perfekter Symbiose bauten sich schmachtende Höhepunkte und instrumental-vokale Seufzer auf , die Ann-Katrin Naidu „auf den Flügeln des Gesanges“ dahin trugen und ihre Totenklage und Liebesqual zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis machten.

Thüringische Landeszeitung

20 Mai 11

Berlioz, Nuits d'été (Gothaer Tagespost)

Ein betörender Stimmklang
Ann-Katrin Naidu setzt Maßstäbe

Sie zählt zu den ausdruckstärksten und überzeugendsten Stimmen, die je im Zuge der Dialogkonzerte zu hören waren. Großes Volumen, fälliges Timbre, strahlender Ausdruck sind nur einige der Attribute, mit denen die in Stuttgart geboren Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu im Konzert der Thüringen Philharmonie Gotha glänzen konnte. Der Zyklus Nuits d'été op.7 von Hector Berlioz nach Gedichten von Théophile Gautier gab ihr bei den sechs in bestem französisch gesungenen Liedern reichlich Gelegenheit, verströmenden Wohlklang in den Raum der Margarethenkirche zu zaubern. Ohne als Zuhörer dieser Sprache mächtig sein zu müssen, wurde allein schon durch ihren überwältigend souveränen Ausdruck jedes gesungene Wort zur Geschichte, leidensvoll und schmerzlich genauso wie entsagend oder hoffnungsvoll erwartend. Mit besonders sonorer Tiefe gestaltete Ann-Katrin Naidu den Beginn des zweiten Liedes „Le spectre de la rose“. Ihre Stimme schwang sich kraftvoll über den Orchesterklang. Stürmischer Applaus bewies wie sehr Naidu durch ihre Interpretation überzeugen konnte. Gastdirigent Juri Lebedev war ihr mit den bestens aufgelegten Musikern der Thüringen Philharmonie dabei ein zuverlässiger Partner.

Gothaer Tagespost

Jun 11

Lieder eines fahrenden Gesellen, Trier

Die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu erhielt alle Freiräume zur sensiblen Ausleuchtung der vielen Stimmungen und Schwankungen in den vier Liedern. Gewohnt auf der Opernbühne zu stehen, mit reicher Erfahrung im dramatischen Fach, hielt sie sich nicht zurück, jede Nuance aufzuspüren, zu färben und zu gestalten. Leises Wimmern, lautes Jubilieren, nachdenkliches Grübeln: Alles fand seinen Raum...ein wunderschöner Mahler, nicht zuletzt wegen einer zauberhaften Ann-Katrin Naidu.

Das Orchester

12 Apr 11

Meisterkonzert, Theater Kempten

Bei den Liedern, teils vom Klavierquintett, teils vom Klavier allein begleitet, steht Ann-Katrin Naidu im Mittelpunkt. Ihr dynamisch-flexibler Sopran verfügt nicht nur über klare, starke Höhen, sondern besticht zudem durch eine erdig-tragende Mezzo-Note in tieferer Lage.
Ernest Chaussons «Chanson perpetuelle» hat die verlassene Geliebte zum Sujet, Gabriel Fauré ist in «Après un rêve» selber der verlassene Geliebte. Nicht weniger melodramatisch bewegt und bewegend singt Ann-Katrin Naidu Georges Enescus Chansons: mal neckisch-frivol, dann wieder schmerzlich-klagend - instrumentiert mit impressionistischem Zauber.
Die Glücksnummer 7 der Meisterkonzert-Reihe im gut besetzten Stadttheater: ein wahres Glanzlicht in der Kemptener Kulturlandschaft.

Allgäuer Zeitung

15 Feb 2011

Liederabend Schloss Hallenburg

Eine schöne Stimme, die auf Innigkeit und Zartheit setzt
Zu Beginn Schuberts „An die Musik“. Gleich hier erwies sich Ann-Katrin Naidu als kluge Gestalterin, die es nicht darauf anlegt, die volle Kraft ihrer schönen Stimme glänzen zu lassen, die bei ihrem Liedgesang vielmehr auf zurückhaltende Tongebung, eindrucksvolle Zartheit und Innigkeit setzt.
Dass die Sängerin aber auch Steigerungen herrlich zum Ausdruck bringen kann, bewies sie zum Beispiel in Schumanns „Frühlingsnacht“ und besonders zum Schluss in dem Lied „Zueignung“ von Richard Strauss, in dem die Emotion wellenförmig anschwillt und in einem Schlusspunkt von großartiger Entschiedenheit gipfelt.
Neben ihrer angenehmen stimmlichen Zurückhaltung überzeugte die Mezzosopranistin durch hervorragende Textverständlichkeit und perfekte Stimmführung. Mit einem Brahms-Volkslied in schwäbischer Mundart verabschiedete sie sich von ihrem begeisterten Publikum.

Fuldaer Zeitung

15 Feb 2011

Gedenkkonzert David Stahl, Gärtnerplatztheater

Bernsteins Jeremiah-Symphonie stand denn auch im Zentrum. Unter Leitung von Ekkehard Klemm konnte sie ihre ganze Kraft und Schärfe entfalten, bis hin zum leidenschaftlichen Finale, das Ann-Katrin Naidu mit bewundernswerter Intensität und Leuchtkraft auf Hebräisch sang...
Last but not least sei die Uraufführung von Wilfried Hiller gewürdigt. Ann-Katrin Naidu, zwei Harfen, eine Klezmer-Klarinette und arabische Trommeln musizierten eine Hommage an David Stahl, die zarter und ergreifender nicht sein könnte.

Süddeutsche Zeitung

Okt 2010

CARMEN

Ann-Katrin Naidu war der Inbegriff des Zigeuner-Rasseweibs Carmen, angefangen von ihrer erotischen Ausstrahlung, den temperamentvoll ausgeführten Tänzen bis hin zu ihrem warmen, runden in der Höhe aufblühenden Mezzosopran war sie eine Idealbesetzung. Mit raffiniertem Ausdruck wechselte sie in den chansonartigen Liedern vom melodischen Sprechgesang in die volltönende Stimme über. Bei ihrem verführerischen „L’amour“ schmolzen nicht nur die Männer auf der Bühne dahin.

Das Opernglas

13 Mär 2010

Carmen, Mauritius

Le rôle titre est connu pour être l’un des plus difficiles du répertoire lyrique en raison de la complexité du personnage et de la maîtrise technique qu’il requiert. La cantatrice allemande Ann-Katrin Naidu nous livre une interprétation de Carmen impeccable de justesse et empreinte d’intelligence, de virtuosité et de sensualité. En sus d’être une excellente danseuse et comédienne, la mezzo-soprano possède une tessiture et un timbre de voix qui conviennent parfaitement à cette partition.

L'Express

19 Mär 2010

Zum Konzert in La Chaux-de-Fonds

Les qualités vocales de Ann-Katrin Naidu, contralto, manifestées dans les tonalités du rêve, au début de la Rhapsodie se sont épanouies dans les «Rückert-Lieder» de Mahler.

Quelle noblesse, quelle belle vision musicale des mots, où la ligne de chant, les nuances, les couleurs, la chaleur du timbre, un dynamisme tout intérieur, ont recréé l'univers mahlérien. D'une absolue discrétion, le Collegium musicum de Bâle, dirigé par Simon Gaudenz, est cependant toujours bien présent.

L'impartial

Zum Konzert mit dem Collegium Musicum unter der Leitung von Simon Gaudenz in Basel

Brahms, Altrhapsodie
Dem feinfühligen sublimen Gesang der deutschen Altistin Ann-Katrin Naidu...Chorklang und ..Orchester dürfen attestiert werden, daß sie allesamt das Werk mit Innigkeit, Sorgfalt und mitdenkender Bedachtsamkeit wiedergegeben haben.

Mahler Rückert Lieder
Vier von zehn Rückert Liedern, darunter als Bekanntestes "Ich bin der Welt abhanden gekommen" trug Ann-Katrin Naidu vor. Sie war mit ihrem schön timbrierten Alt den seelenvollen Gesängen eine ideale Interpretin Gustav Mahlers, in der gestalterischen Ausprägung sensibel und differenziert.

Basler Zeitung

Zum Konzert mit den Münchner Philharmonikern am 07.11.09

...In Maurice Ravels "Shéhérazade" aber konnten die Musiker der Münchener Philharmoniker dann nicht anders, als der wunderbar gestaltenden Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu zu folgen und ihr zumindest klanglich und dynamisch nicht in die Quere zu kommen. Naidus volle Stimme, die trotzdem immer den passenden Erzählton behielt, brachte Töne des Staunens hervor, des Sehnens, des Sich-Verzehrens, wie es orientalisch-märchenhafter kaum zu machen ist.

Süddeutsche Zeitung

Die Münchner Abendzeitung verlieh den Stern der Woche!

Cavalleria Rusticana 3./4.10.09

Feuerwerk der Leidenschaften

Überragend Ann-Katrin Naidu, eine Sopranistin von strahlender Eleganz mit stimmlichen Topqualitäten. Ein mitreißendes, ein schnörkellos elegantes Musikereignis. Jubel, Blumen, stehende Ovationen.

Augsburger Allgemeine Zeitung

BOCCACCIO (dpa)

„Boccaccio“ ist ein ausgesprochenes Ensemblestück und das Gärtnerplatztheater bietet eine wunderbare Besetzung: Ann-Katrin Naidu überzeugt auch darstellerisch in der Titelrolle mit einem sehr eigenen Timbre, das ihre Stimme auszeichnet und einprägsam macht. Sie harmoniert sehr gut mit dem schönen Sopran von Christina Gerstberger (Fiametta).

dpa

BOCCACCIO (Welt)

Musikalischer Höhepunkt: Ann-Katrin Naidu überzeugt gesanglich und darstellerisch in der Titelrolle.

Welt

BOCCACCIO (Bayerische Staatszeitung)

Groß das Vergnügen die schöne Ann-Katrin Naidu zu sehen und ihr zu zuhören.

Bayerische Staatszeitung

BOCCACCIO (Kölner Rundschau)

Ann-Katrin Naidu ließ keine Zweifel aufkommen, daß sich aus dieser Hosenrolle etwas machen lässt. Burschikos im Auftreten und bravourös in der musikalischen Darbietung kam sie glänzend herüber!

Kölner Rundschau

BOCCACCIO (Opera News)

Mezzo-soprano Ann-Katrin Naidu was a dashing, exquisite Boccaccio, her voice rich in both upper and lower registers, her acting and diction impeccable.

Opera News

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (Nordkurier)

Ann-Katrin Naidu sang die Partie mit der ausgeglichenen Ruhe derjenigen, die Verlust und Tod bereits akzeptiert hat und in dieser Akzeptanz die Vollendung des Lebens sucht. Mit vollreifem Klang, einem leicht zum dunklen Alt hin abgetönten Timbre und weit aufschwingendem Vibrato vermochte sie sofort zu fesseln. Welch eine strahlende Ausdruckskraft brannte sich da ins Herz, als die Stimme zum Schluss hin die Töne magisch höher und höher führte, getragen vom Klavierklang Robert Kuleks und Streicherklang des Vogler Quartetts!

Nordkurier

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (Die Welt)

Fesselnd die nuancenreiche Vokalkunst Naidus, deren dunkles Timbre über wunderschön gestaltete Passagen hinaus dem Chausson-Lied eben jene Brüchigkeit verlieh, die dem Text über eine vergangene Liebe innewohnt.

Die Welt

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (Schweriner Volkszeitung)

Mit Liedern von Gabriel Fauré und einem Chanson von Ernest Chausson hüllt Ann-Katrin Naidu Zuneigung, Hoffnung und Beklemmung, Träumerei und Drama mit ihrem Mezzosopran in Samt und Seide.

Schweriner Volkszeitung

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (NDR-Online)

Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu durchdrang mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und beeindruckenden Bühnenpräsenz den Raum, führte durch den von Gabriel Fauré vertonten Gedichtzyklus "La Bonne Chanson". Besonders beeindruckend waren die vielen Facetten in "J'ai presque peur": Von Angst und Zweifeln bis hin zum Liebesbekenntnis war es eine wunderbare Reise durch alle "Aufs und Abs" der Liebe. "Chanson perpétuelle" von Ernest Chausson, das Klagelied einer verlassenen Frau ging mit der Stimme von Ann-Katrin Naidu gänzlich unter die Haut und sorgte für begeisterten Applaus vom Publikum.

NDR-Online

FRA DIAVOLO

"Darstellerisch eine Augenweide und stimmlich mit ihrem warmen, gut sitzenden Mezzosopran ohne Fehl und Tadel war Ann-Katrin Naidu als Lady Pamela"

Neuer Merker, Wien

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (Süddeutsche Zeitung)

Glass betonte die lyrischen Momente, was dem samtigen Mezzo von AKN als La Belle wie auch dem geschmeidigen Bariton von Julian Kumpusch von La Bête prächtig entgegenkommt.

Süddeutsche Zeitung

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (TZ München)

…hervorragend gesungen von Ann-Katrin Naidu

TZ München

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (AZ München)

Den Wandel Belles vom nähenden Aschenputtel zur strahlenden Schönheit verkörperte Ann-Katrin Naidu glaubhaft.

AZ München

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (Deutschlandradio)

Glücksfall einer Besetzung aber war Ann-Katrin Naidu: dank ihrer orientalischen Herkunft und ihrer bildschönen Bühnenerscheinung war sie ganz einfach im Kontrast zu den aufgetakelten Schwestern "die Schöne". Mit warmem Mezzosopran sang sie in der leider holperigen deutschen Übersetzung ihre kleinen, ehrlichen Antworten und verstrahlte dazu selten Gewordenes: sanfte Zurückhaltung, weiche Eleganz und vor allem Anmut. Eine nicht "gemacht" wirkende Idealverkörperung einer schwierigen Rolle.

Deutschlandradio

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (Münchner Merkur)

Ann-Katrin Naidu gelingt es als La Belle, das Mitleid der Schönen, ihre Liebe zum Vater wie zum Biest glaubhaft und anrührend zu gestalten.

Münchner Merkur

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (DOLOMITEN Südtiroler Tagblatt)

Dazu ein brillantes Sängerensemble..Ann-Katrin Naidu als „Die Schöne“ mit hinreißendem Spiel und samtigem Mezzosopran. Das Premierenpublikum jubelte.

DOLOMITEN Südtiroler Tagblatt

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (mundoclasico.com)

Wie in allen ihren Interpretationen sang die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu ('Belle') ebenfalls auf hervorragendem Niveau. Naidus Stimme besitzt eine süße Schattierung, ist in der Mitte von besonderer Schönheit und über das gesamte Register hinweg gut intoniert und sicher. Ihr warmer Ton und die subtile Phrasierung kommen in den ausdruckstärksten Passagen der Partitur mit besonderer Brillanz zur Geltung. In ihrer Interpretation werden die Gemütsbewegungen auf außergewöhnlich elegante und tief greifende Weise offenbar. Andererseits dürfte es sehr schwierig sein, eine andere Sängerin zu finden, die die Rolle der 'Belle' physisch so überzeugend verkörpern könnte.

mundoclasico.com

12 Feb 2008

PRESSESTIMMEN ZU „DIE SCHÖNE und das BIEST“ (Opera News)

Mezzo-soprano Ann-Katrin Naidu was a true Beauty in every sense of the word. She became the opera's central figure, her transformation from a shy, naïve maiden into a loving woman accomplished through use of her luscious voice and the sheer, splendid force of her stage presence.

Opera News

NEUJAHRKONZERT

Ann-Katrin Naidu sang das Paradestück des Grafen Orlowsky mit schöner Stimme und Charme…Die Habanera aus „Carmen“, eine der erotischten Arien der Opernliteratur war dieser schönen Frau nicht nur wegen ihrer Ausstrahlung, sondern wegen ihrer Stimme auf den Leib geschrieben.
...einer Carmen wie sie in dieser Intensität selten zu finden ist, -dann kann das neue Jahr getrost beginnen.

Straubinger Tagblatt

Liederabend (Schwäbisches Tagblatt Tübingen)

Schon die Kindertotenlieder zu Beginn ließen spürbar werden, mit welchem Respekt und welcher Zuneigung die Musiker ans Studium der Werke gegangen waren. Sie vermochten es aus Rückerts Texten und Mahlers Noten den tiefen Schmerz heraufzubeschwören, der ihnen inne wohnt.br> Naidu sang voller Innigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Stärke. Im Verein mit Treutleins Spiel: welch ein Geschenk an die Anwesenden.

Schwäbisches Tagblatt Tübingen

BELCANTO

In einer Ausgabe des BELCANTO Magazins (4.Ausgabe) erschien ein achtseitiges Portrait über Ann-Katrin Naidu. Zum Nachlesen:

PDF - Deutsch

Kammermusikkonzert

Als vokale Preziose gestaltete Ann-Katrin Naidu "Chanson perpetuelle" op.37 von Ernest Chausson. In dieser todtraurigen Geschichte einer verlassenen Frau zeigte die Mezzosopranistin Farbenreichtum und exquisite vokale Nuancierung.

WAZ Kultur in Essen

Konzert im Prinzregententheater, Weltliche Bachkantaten

"Stimmlich am überzeugendsten war der München-Star Ann-Katrin Naidu, die in Hosenrollen (Mercurius, Hercules) und als Göttin des Obstes auch mit Erotik alles beherrschte."

Abendzeitung München

Matinée mit den Bremer Philharmonikern

"Ann-Katrin Naidu verfügt über eine flexible, leicht ansprechende Stimme, gepaart mit viel Temperament und Gestaltungskraft. Das sind Dispositionen, die für die Interpretation der Lieder de Fallas immer von Vorteil sind. So war dieses Konzert ein voller Erfolg und bleibt hoffentlich keine Eintagsfliege."

Weserkurier

23 Jul 2007

Liederabend

Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu bezaubert mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung im Kulturdenkmal Wimsener Mühle. Friedemann Treutlein am Flügel.

Dem Charme der Gutshäuser und Scheunen des gerade eröffneten Schleswig-Holstein-Festivals steht die Wimsener Mühle in nichts nach. Auch in dieses ländliche Kulturdenkmal wurde am Sonntag mit einem Liederabend der Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu hochklassige Konzertkunst verpflanzt. Und das Publikum genoss in der abendlich lauen Sommerluft sichtlich den gesellschaftlichen Anlass mit Aperitif im Freien im einzigartigen Ambiente an der jungen Aach zwischen Wald und Fels.

Am Flügel begleitete sie versiert der Reutlinger Pianist Friedemann Treutlein... Mit dem wenig bekannten Schubertlied »Die Männer sind mechant« sang sich Ann-Katrin Naidu animierend warm und amüsierte mit der zugespitzten Charakterisierung des Mädchens, das prickelnd seine Annäherungen ans andere Geschlecht beichtet.

Die beiden folgenden Schubert-Hits bildeten einen frühen Höhepunkt des Konzerts: »Gretchen am Spinnrade« und »Tod und das Mädchen«. Bezwingend gestaltete die Mezzosopranistin Gretchens leidenschaftliche Hingabe an ihre überwältigenden Gefühle für Faust, während dazu das Klavier im Rattern des Spinnrades höchste Erregung signalisierte. Und dann der eiskalte Auftritt des Todes, der in fahler Rede auf immer dem gleichen Ton das Mädchen aus dem Leben holte. Man hielt den Atem an.

Ann-Katrin Naidu, die in der Oper mit großem Volumen auftrumpfen kann, was sie mit der Habanera der Carmen als umjubelte Zugabe auch bewies, zog sich im Genre des romantischen Kunstliedes ganz auf den nach innen gerichteten, gefühlvollen Ausdruck zurück. Ihre samtige Stimme, die sie technisch perfekt mit geschmeidigen Registerwechseln führt, stellt sie ganz in den Dienst der kultivierten Interpretation, für die ihr offenbar unermesslich viele gestalterische Farben zur Verfügung stehen.

Dies kam nicht zuletzt den französischen, im Klang badenden Liedern (Debussy und Fauré) zugute, die sie im zweiten Teil des Abends sang. Den hatte sie beeindruckend mit Brahmsliedern begonnen, deren Empfindung und umschattete Tragik tief berührten.

GEA

Kritik zu Cavalleria Rusticana

"Ann-Katrin Naidu als Santuzza: Ein volles Timbre, sehr farbige Brustregister, aber auch lockere Höhen, dazu ein differenziertes Spiel machen aus der Verlassenen endlich mal keinen Dauertrauerkloß."

Neuer Merker, Wien

Zum Liederabend März 2006 (Münchner Merkur)

Eine wunderschöne Frau, ausgestattet mit einem angenehm timbrierten Mezzosopran und Lieder von Schumann, Brahms, Fauré. Herz, was willst du mehr! ...Textverständlichkeit war Ann-Katrin Naidus große Stärke. Jedes Wort war verständlich, ohne den kleinsten Manierismus, und machte das Mitlesen des Textes im Programm vollkommen überflüssig. ...Gleich beim ersten Lied ließ sie mit ihrer wohltönenden Stimme einen langen ruhigen Atem hören.

Münchner Merkur

Zum Liederabend März 2006 (Südwestpresse)

Ann-Katrin Naidu durchwandert die sternbeglänzten Nächte, die verwunschenen Wälder, die geheimnisumwitterten Ruinen der Eichendorff-Schumannschen Kulisse des Liederkreises op.39 euphorisch jubilierend, kindlich staunend, melancholisch sinnierend, nie aber affektiert oder aufgesetzt.

Denn die in Stuttgart geborene Sängerin besitzt eine Gabe von unschätzbarem Wert: Text- sowohl lyrischer als auch musikalischer- ist für Naidu nicht sachlich-unverrückbare Aussage, sondern eine zu erahnende, in reicher Fülle aufscheinende Welt, die erfahren, durchdrungen werden will.

So nähert sich die Sängerin ihrem musikalischen Gegenstand von allen Seiten: Tastend, offensiv fordernd, beschwörend, alle Register ihrer üppigen Mezzosopranstimme ausspielend- vom atemlosen Raunen über das erhobene Sprechen bis hin zum voluminösen Aussingen verführerischer Melodik.

...Die matten Lichtstrahlen, die Gabriel Fauré in die Düsternis seiner traumschwer um sich selbst kreisenden Elegien fallen lässt, greift Naidu zielsicher auf. Dann funkeln in der anmutigen Melancholie der schwarzsamtenen Altlage ihrer Altstimme Perlen in volltönendem Sopranregister, in aller Reinheit und makelloser Rundung.

Südwestpresse

Im Jubel vereint

Eigentlich war es fast ein Gesellschafts-Event. Der Kunstminister, Seine Königliche Bayerrische Hoheit, Ihre Exzellenz, die indische Botschafterin- sie gaben sich die Ehre. Aber wenn sich Society und Benefiz bei Kultur begegnen, noch dazu unter dem erlauchten Stab eines der drei Münchner Weltmaestri, nämlich Staatsopern-GMD Zubin Mehta, gewinnt die Sache nobles Format.

...Münchens Opernjungstar Ann-Katrin Naidu bezauberte bereits ohne Gesang. Noch mehr aber mit dem Timbre ihres exotischen Mezzo in den beiden Arien der Mignon und Dalila.

Süddeutsche Zeitung

Zur Premiere Cavalleria Rusticana (Münchner Merkur)

Natürliches Zentrum der Cavalleria ist ist Ann-Katrin Naidu. Ihrem Mezzo steht die hochgelagerte Santuzza hervorragend. Dass sie selbst in großen Ausbrüchen stets die silbrig schimmernde Linie wahrt, souverän gestaltet und sich nie im Pathos verliert, passt ins Konzept.

(Münchner Merkur)

Zur Premiere Cavalleria Rusticana (Süddeutsche Zeitung)

Ann-Katrin Naidu entschädigte dafür mit glühender Tiefe und einer darstellerisch wirklich höchst beeindruckenden Psychostudie einer Ausgestoßenen, die, an den Händen stigmatisiert, ihr Heil im Glauben sucht.

(Süddeutsche Zeitung)

Zur Premiere Cavalleria Rusticana (Donaukurier)

Ann-Katrin Naidu zeigt die Liebessehnsucht und den Liebesschmerz der Santuzza mit geradezu ekstatischem Feuer in ihrem ungemein ausdrucksstarken Sopran auf.

(Donaukurier)

25 Nov 2004

EINE STERNSTUNDE

"Winterreise" mit Ann-Katrin Naidu Aus dem Gesprächskonzert wurde mit dem Auftritt der Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu eine veritable Sternstunde. Von ihrer biegsamen, dunkel-warme Alt- und strahlend-helle Sopranregionen erreichenden Stimme lässt sich nur schwärmen.

Mühelos schaffte sie Registerwechsel und feinste dynamische Abstufungen, ließ die Stimmfarbe fahl werden am Ende von "Wegweiser", (...eine Straße muß ich gehen / die noch keiner ging zurück"), markierte aggressiv die (selbst-) suggestive Munterkeit in "Mut", ("will kein Gott auf Erden sein / sind wir selber Götter").
Mitdenkend, mitfühlend, mitatmend agierte Friedmann Treutlein am Flügel. Fünf Lieder des Zyklus fielen aus Zeitgründen dem Konzept Gesprächskonzert zum Opfer.

Ein erneutes Gastspiel, dann mit der kompletten Winterreise der gefeierten Sängerin würden die über 250 begeistert applaudierenden Zuhörer begrüßen!

Schwäbisches Tagblatt

Zur Soirée im Gärtnerplatztheater am 5.11.04

Naidu besitzt den höchsten Grad an Qualität den es in diesem Repertoire gibt; ihre Stimme reicht von einem samtigen Zentrum, über schöne dunkle Tiefen bis zu silbernen Höhen; die Phrasierung ist reich, aber beherrscht und die melodischen Linien sind kräftig, organisch und ohne Übertreibungen. Die Diktion ist von bewundernswerter Klarheit und die Aufmerksamkeit der Künstlerin widmet sich mehr als sonst üblich dem musikalischen Ausdrucks des Textes. Ihr Brahms ist intim, konzentriert, frei von Dekorativem, wesentlich, warm und sehr intensiv.

In Hugo Wolfs Liedern spiegelt Ann-Katrin Naidu die Palette von Farben, Lichtern und Schatten wieder, die aus ihrer Stimme ein Instrument faszinierender Vielseitigkeit macht. Die exquisite Lyrik der Interpretation wird von einigen dramatischen Akzenten, die immer an der richtigen Stelle auftauchen und mit präziser Intensität gefärbt werden, unterstrichen. Die Aplombs sind energiereich, aber, ohne dass in ihnen die Stimme an der charakteristischen Samtigkeit verliert.

erschien in der spanischen Zeitung RITMO

Liederabend mit ANN-KATRIN NAIDU am 5.11.04

Das Staatstheater am Gärtnerplatz hat seit einigen Jahren eine feine kleine Form gefunden, seinen Ensemblemitgliedern einen ganz persönlichen Auftrittabseits der üblichen Bühnenrollen zu bieten: "Soiree im Foyer" heißt die Reihe, in der sich im großen Jugendstilfoyer des Theaters Kennerund Neugierige einfinden, um bekannte und neue Sänger und Sängerinnen kennenzulernen oder einmal ganz anders zu sehen.

Man sitzt als Publikum an kleinen Tischchen ganz bequem und lauscht bei einem Glas Wein den Gesangsdarbietungen. An diesem Abend nun hatte Ann-Katrin Naidu den Abend gestaltet. Die junge, bildschöne Sängerin mit dem klassischen Profil sang am Gärtnerplatztheater u.a. den Komponist in "Ariadne", die "Mignon" und die Charlotte in "Werther". Ihr Liederabend stand unter dem Motto "Musikalische Lyrik der Jahrhundertwende".

Johannes Brahms war vertreten mit der "Sapphischen Ode", die Frau Naidu ganz schwarz, fast streng interpretierte, was dem lasziv-schwülen opus gut tat. Zwei der Mörike-Lieder von Hugo Wolf, "Das verlassene Mägdlein" und" Verborgenheit", klagten in tiefem Weh und ließen die prachtvolle, satte Dunkelheit der Stimme hören. Die vier Lieder von Fanny Hensel, darunter "Mignon" und "Die Mainacht", erschienen mir gefällige Salonmusik und bei beiden Liedern ziehe ich die Vertonung der Herren Schubert und Schumann vor.

Sehr viel anspruchsvoller die Lieder von Alma Mahler: das ganz romantisch beginnende und ironisch endende "Ich wandle unter Blumen" (Text: Heinrich Heine) oder "Beidir ist es traut" auf einen Text von Rilke, wo die zarte melancholische Lyrik des Dichters kongenial vertont wurde.

Der schönste Teil des Abends waren jedoch die 7 Lieder von Gabriel Faure mit seinem sehnsüchtig-melancholischen "Les berceaux", dem zärtlich hingebungsvollen "Reve d'amour" oder dem verloren-träumerischen "Apres un reve". Aus dem Mund von Frau Naidu klingt das wie "in die Kehle komponiert". Die französische Sprache mit ihren langen Vokalen und Diphtongen, der schwärmerische Ton, die leise Melancholie von Faures Musik kommen dem Timbre und der Gesangskultur sehr entgegen, so dass sich die Stimme frei strömend entfalten kann. Sie bedankte sich beim begeisterten Publikum mit Brahms, "Über die Heide" und einer wunderbaren "Zueignung". Man ging froh gestimmt nach Hause und freute sich auf die nächste "Soiree im Foyer".

Neuer Merker, Wien

Zur Neuinszenierung CARMEN in München

"Man nehme atemberaubende Schönheit, erotische Ausstrahlung, eine volle dunkle Mezzostimme und leidenschaftliches Temperament zusammen und la voilá: da steht Ann-Katrin Naidu als Carmen. Auch ohne die Karten zu befragen, kann man ihr für diese Rolle eine viel versprechende Zukunft prophezeien...... Anhaltender Applaus belohnte die Mitwirkenden dieses kurzweiligen Opernabends, dessen Besuch sich vor allem wegen der Carmen von Ann-Katrin Naidu wirklich gelohnt hatte."

Redaktion Opernnetz im www.opernnetz.de

Liederabend (Neue Wochenzeitung)

Ihre hohe Musikalität und Intelligenz der Gestaltung konnte Ann-Katrin Naidu in sehr unterschiedlichen Liedern von Franz Schubert zur Geltung bringen. Liebeslyrik und Triumph, Todesfurcht und Jenseitsfreude kamen da gleichermaßen zur Wirkung. "Gretchen am Spinnrade " wurde zu einem atemlosen Gesang auf die Macht des Gefühls. Wilde Leidenschaftlichkeit wechselt dort mit abgrundtiefer Verzweiflung,- Stimmungen, die Ann-Katrin Naidu durch makellose Technik, strahlende Töne oder dunkle Tiefen ganz selbstverständlich erzeugte.

Neue Wochenzeitung

Liederabend (Südwestpresse)

Ihre Stimme besitzt ein Timbre voll Wärme und Schmelz, aber auch ihre Höhen, die sie behutsam und mit gekonntem Registerwechsel in ein klingendes pianissimo verwandelte. Und dann hat sie jene Gabe, sich in die kleine aber so inhaltsträchtige Form des Liedes zu versenken, von innen heraus zu gestalten und dem Ausdruck zu geben, was an Gedanken, Stimmungen und Gefühlen eingefangen ist.

Südwestpresse

Liederabend (Filderzeitung)

Ihre bemerkenswerte und beherrschte Stimmführung, die keine Schärfen oder Unklarheiten aufkommen lässt, die deutliche Artikulation, die Biegsamkeit und Modulationsfähigkeit ihrer weich timbrierten Stimme, werden noch viel von sich reden machen.

Filderzeitung

Liederabend (Rhein-Neckar Zeitung)

Die junge Altistin mit ihrer schlanken, ausdrucksstarken Stimme zu hören, war für viele Zuhörer ein Erlebnis der besonderen Art.

Rhein-Neckar Zeitung

Liederabend (Stuttgarter Zeitung)

Ann-Katrin Naidu kultiviert deklamierend und von bestechender Intonationssicherheit.

Stuttgarter Zeitung

Uraufführung Schwetziger Schloßfestspiele

Die Komponistin:

Liebe Ann-Katrin, für Deine absolut phantastische Stimme, Deine enorme Arbeit, tolle Präsenz und Kraft in der von Dir so subtil und plastisch realisierten Partie von Jennifer bin ich Dir unendlich dankbar!
Ganz herzlich, Adriana Hölzky

Uraufführung Schwetziger Schloßfestspiele (Neue Musikzeitung)

Bassbariton Andreas Scheibner als Jan und die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu als Jennifer meistern bravourös ihre umfangreichen radikalen Partien, in denen oft ein kontrolliertes Kippen der Stimme gefordert ist.

Neue Musikzeitung

Uraufführung Schwetziger Schloßfestspiele (Dresdener Neueste Nachrichten)

Auch wenn sie mit fast schon fatalistischer Gleichmut auf die finale Katastrophe zutreiben, so brillieren Andreas Scheibner und Ann-Katrin Naidu als Liebespaar in kleinen glitzernden Ausbrüchen vehement mit stimmlicher Präsenz.

Dresdener Neueste Nachrichten

Uraufführung Schwetziger Schloßfestspiele (Pforzheimer Zeitung)

Und mit der Partie der Jennifer hat die Komponistin ein ideales Betätigungsfeld für den geschmeidigen, farbenreichen Mezzosopran der ausdrucksstarken Ann-Katrin Naidu geschaffen, neben der es sicher geführte Bariton von Andreas Scheibner (Jan) etwas schwer hatte.

Pforzheimer Zeitung

zur konzertanten Aufführung "Werther" im Nationaltheater Weimar

Ann-Katrin Naidu mit ausgeglichen klangreiner, makellos geführter Stimme und zahllosen eindringlichen Gestaltungsmomenten, immer wohlklingend auch bei dramatischer Exaltation.

Eine Stimme als schöne Erscheinung

Die Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu findet in Höhen wie Tiefen immer den richtigen Ton

Ann-Katrin Naidu, die am Staatstheater am Gärtnerplatz engagierte und mit tragenden Rollen bedachte Mezzosopranistin, wurde dabei von dem inzwischen ebenfalls zu einigem Schallplattenruhm aufgestiegenen lettischen Pianisten Robert Kulek begleitet.

Das Programm, Zeichen für die Vielseitigkeit dieser Interpreten, war in der ersten Hälfte Brahms gewidmet und spannte nach der Pause einen weiten Bogen über Schumann, Fanny Hensel ins 20. Jahrhundert mit Liedern von Alban Berg, Richard Strauss, Claude Debussy, Charles Ives zu George Gershwin. Wirkten die "Zigeunerlieder" von Brahms, ohnehin nicht seine stärksten, noch ein wenig wie Übungen zum Einsingen und Einspielen, so zeigte Frau Naidu bei den folgenden vier gehaltvollen Liedern dieses Komponisten ihre Fähigkeit zu dynamisch nuancierten Gestaltung der Gesangslinie und zur expressiven Umsetzung ihres emotionalen Gehalts.

Freilich kommt ihr dabei ihr schöner Mezzosopran mit der samtenen, bis in Alt-Regionen reichenden Tiefe und der mühelos bewältigten, runden Sopranhöhe sehr zustatten. Nicht umsonst findet man die besten Liedsängerinnen unter den Mezzosopranen. So wurden "Liebestreu op. 3" und "Immer leiser wird mein Schlummer op. 105" mit der ergreifenden Steigerung des "Komm, oh komme bald" zu aufragenden Begegnungen mit dem Leid unerfüllter Liebe. Nach der Pause drei Schumann-Lieder aus op. 39, in denen die Naidu den hier gegenüber Brahms noch komplexeren "Seelenkontrapunkt", ihre flehende Innigkeit verwirklichte. Von den zwei Hensel-Liedern erwies sich "Der Eichwald braust" (nach Schiller) als tolle Vergegenwärtigung einer aufgewühlten Seele.

Sehr schön das frühe Lied "Schlafen op. 2" von Alban Berg und das stimmungshafte verwandte "Evening" von Charles Ives, die beide die Gesangssstimme in "Menschennähe" belassen, bei allem modernem Ausdruckswandel ihrer Musiksprache.

Frau Naidu bewies ihre Wandlungsfähigkeit in der so ganz anderen Klangwelt des "Beau-Soir" von Debussy. Nicht auffindbare Noten hatten einen Tausch von Gershwin zu Richard Strauss' "Zuneigung" zur Folge, welche sie geradezu triumphal zum "Hab-Dank" des Schlusses steigerte.

Kulek, anfangs vom mässigen Flügel etwas irritiert, wuchs bei den Brahms-Liedern in differenzierteres Spiel hinein und zeigte zunehmende pianistische Bravour. Bei den Schumann-Liedern traf er den "Schumann-Ton" bezwingend. Zwei Zugaben und ein rundum begeistertes Publikum wozu nicht zuletzt beitrug, dass Frau Naidu Ohren und Augen gleichermaßen mit Schönheit beglückte.

Süddeutsche Zeitung 27.02.04

Werther (Münchner Merkur)

Obwohl die orchestralen Fortissimo-Ausbrüche den kleinen Graben fast sprengten, blendete Ann-Katrin Naidu als Charlotte ihre Leuchttöne mühelos darüber. Den weiten Phrasierungsbögen folgend, entfaltete sich ihr metallisch glänzender, bruchloser Mezzo. Souverän und attraktiv stand s i e im Fokus.

(Münchner Merkur)

Werther (Belcanto Magazin)

"...AKN beweist einmal mehr, warum sie zu den überragenden Sängerpersönlichkeiten zählt, indem sie die Figur der Charlotte mit einer Intensität und Wahrhaftigkeit erfüllt, die ihresgleichen sucht.

...mit virtuoser Artistik präsentiert AKN hierbei subtile Phrasierungen, in denen sie präzise unterscheidet, welches Gewicht sie den Worten gibt, welches Gefühl, welche Bedeutung, welche Intensität. Dabei weiß sie ganz genau, wann zarte und wann elegische Töne gefordert sind um das Wechselbad der Gefühle emotional erlebbar zu machen. Und stets ist es edel flutender Wohlklang, mit dem AKN ihre dramatisch gehaltvolle Interpretation unterstreicht.

Das Publikum kommt hier in den Genuss großdimensionierter Vokalkunst und erlebt, wie man durch den Reichtum an stimmlichen Nuancen, so gesehen an den Leiden anderer wahrhaftig seine Freude finden kann."

(Belcanto Magazin)

Ring des Nibelungen (Oper und Tanz)

...in der Schar der Luft- und Wasserfrauen, öffnet Ann-Katrin Naidu als Wellgunde und Waltraute einen Wonnegarten virtuoser Körpersprache; ihre Rufe sind Signale und Angriffslust.

(Oper und Tanz)

Ring des Nibelungen (operanews)

Margarita De Arelano, Ann-Katrin Naidu and Hanna Minutilo portrayed the sexiest Rhinemaidens in memory. Their scene, though totally out of dramatic context, was choreographed with much wit and was sung indescribably well.

operanews

Festspieleröffnungspremiere München

Das Walküren-Oktett wird gemeinhin in der Berichterstattung pauschal gewürdigt, was hier jedoch nicht gerechtfertigt wäre: zum einen ist in der Besetzung auf individuelle Stimmtypen geachtet worden, und zum zweiten wurde die Waltraute durch Ann-Katrin Naidu so excellent gestaltet, daß schon jetzt in der "Walküre" deutlich wurde, daß Wagner gerade jene der acht Figuren dramaturgisch hervorgehoben hat.

Kieler Nachrichten

Festspiel-Kammerkonzert, Cuvilliestheater München

...das halbszenische Kammerkonzert lebte in diesem Spannungsfeld und konnte zudem von der enormen Ausstrahlungskraft der Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu profitieren. Ihre leichte und zugleich basisbetonte Stimme traf die französische Diktion der Lieder von Debussy und Ravel genau im Spannungsfeld von Lust und interpretatorischer Klarheit.

Süddeutsche Zeitung

Ariadne auf Naxos

Nie zuvor war die Besetzung an diesem Haus besser: Ann-Katrin Naidu ist der Idealfall eines Komponisten, lodernd im Eifer und ebenmäßig in der Linienführung.

Orpheus, 9/2001

Jungfrau von Orléans (OPERA NEWS)

The lovely Ann-Katrin Naidu played Joan of Arc with fervor. Although the role requires her to pull out all the vocal stops, she did herself proud throughout.

OPERA NEWS

Jungfrau von Orléans (Das Opernglas, 6-2001)

Dem Glanz des Ensembles fügte Ann-Katrin Naidu als Johanna einen besonders leuchtenden Stern hinzu. Schon aufgrund ihrer persönlichen Ausstrahlung verkörperte sie die Jeanne d'Arc in idealer Weise: Natürlichkeit, Jugendlichkeit und Schönheit verschmolzen in einem mit Demut gepaarten Sendungs-, bzw. Selbstbewußtsein. Wie Jeanne d'Arc ihr Schwert, so führte die Sängerin ihre jugendliche Stimme sicher und glänzend. Den Kampf gegen das Orchester konnte sie locker aufnehmen, mit strahlender Höhe behauptete sich ihr attraktiv timbrierter Mezzosopran in den tosenden Klangmassen.

Das Opernglas, 6-2001

Jungfrau von Orléans (Münchner Merkur)

Ohne Schwert und Rüstung gesiegt
Die heilige Johanna vom Gärtnerplatz

Ann-Katrin Naidu als imponierende Titelheldin, deren metallisch funkelnder Mezzo sich mühelos in üppige Sopranhöhen schwingt und in weichen Registerübergängen, Phrasierung und Diktion beste Schule verrät. Wenn die Stimme flammt wie das Schwert, dann hat Tschaikowskys "Jungfrau von Orléans" die richtige Interpretin gefunden. Ann-Katrin Naidu vom Münchner Gärtnerplatztheater musste zwar auf Rüstung und blitzendes Kriegswerkzeug verzichten, dennoch war ihr Sieg unbestritten. Vermutlich lieferte ihre Zugehörigkeit zum Ensemble - ab kommender Saison tritt sie auch bei der großen Schwester Staatsoper auf - den Grund, Tschaikowskys selten gespielte Oper zumindest konzertant dem Münchner Publikum wieder einmal zu präsentieren.

Münchner Merkur

 

Orpheus und Eurydike

Ann-Katrin Naidu als Orpheus ist die beherrschende Figur des Abends. Ihr heller, biegsamer, leicht geführter Alt schwebt mühelos über dem Orchesterklang, seine jugendliche Kraft wirkt nie aufdringlich oder forciert.

Stuttgarter Zeitung

Mignon (Abendzeitung / Auszeichnung "Stern der Woche")

Jubel gab's für die Sänger, vor allem für Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu in der Titelpartie...Darstellerisch und stimmlich – mit weich fließendem Ton und berückender Innigkeit - ein absoluter Glücksfall.

Abendzeitung / Auszeichnung "Stern der Woche"

Mignon (Landshuter Zeitung)

Einzig Ann-Katrin Naidu als Mignon riss den Abend heraus- eine vokale und bühnenpräsente Glanzleistung, welche die Faszination glaubhaft machte, die im 19.Jahrhundert von dieser androgynen Gestalt ausgegangen war.

Landshuter Zeitung

Mignon (Reichenhaller Tagblatt)

...strahlte Ann-Katrin Naidu in der Titelrolle der Mignon mit einem prächtigen Sopran und überzeugendem schauspielerischem Einsatz. Eine Idealbesetzung!

Reichenhaller Tagblatt

Mignon (Neue Züricher Zeitung)

Die Titelheldin hat keine Mühe, sich mit ihrem klangschönen, üppigen Mezzo in den Vordergrund zu singen.

Neue Züricher Zeitung

Mignon (Münchner Merkur)

Grund genug fürs Gärtnerplatz die Vergessene wiederzubeleben, zumal mit Ann-Katrin Naidu eine erstklassige Besetzung winkte. Sie beglaubigt den vom Regisseur intendierten Wandel der Mignon und bleibt der Partie musikalisch nichts schuldig. Mit ihrem warm, ja sinnlich leuchtenden Mezzo, der sich mit blendenden Registerwechseln bis in prächtige Höhen aufschwingt, betört sie das Publikum.

Münchner Merkur

Mignon (Saarbrücker Zeitung)

Die Mezzosopranistin ist nicht nur schön anzusehen, sondern mindestens ebenso schön anzuhören; mit ausgeglichenem, rundem Ton, mit weiten Atembögen und intensivem Ausdruck bewahrt die Sängerin Mignons Romanzen vor der Sentimentalität.

Saarbrücker Zeitung

Mignon (Das Orchester)

In der Titelrolle überzeugte Ann-Katrin Naidu durch anmutige Bühnenerscheinung, darstellerischen und musikalischen Nachdruck und angenehmen ebenmäßigen Mezzoklang.

Das Orchester

Mignon (Evangelischer Sonntagsgruß)

Im Gegensatz dazu fordert die Regiesseurin von Mignon eine feinsinnige, subtilere Darstellung, deren Anspruch an den Standards des Sprechtheaters gemessen werden darf. Ann-Katrin Naidu verkörperte die Rolle der Mignon, - dieses entwurzelten, von unerträglicher Sehnsucht getriebenen Wesens, "ni garcon, ni femme" mit atemberaubender Spannung und voller stimmlicher Präsenz.

Evangelischer Sonntagsgruß

Carmen

Die Besetzung Ann-Katrin Naidu als Carmen ist goldrichtig. Ihr Timbre macht die "Seguidilla" zum Verführungslied des erfahrenen Zigeunerweibes, sie ist die alles Beherrschende. Wenn sie im zweiten Akt für José tanzt, ist nicht nur ihre Stimme anmutig, auch ihr Tanz.

Landshuter Zeitung

Die Csárdásfürstin (Orpheus)

 Mit Ann-Katrin Naidu steht dem Theater eine elegante und attraktive Darstellerin zur Verfügung, die sich überzeugend ins Zentrum spielt und stimmlich der Partie auch in extremen Lagen nichts schuldig bleibt.

Orpheus

Weihnachtsoratorium (Stuttgarter Zeitung)

Brillianz mit Sicherheit verbunden besitzt Ann-Katrin Naidu Alt, dazu verfügt sie aber über ein geschmeidiges, warmes Timbre, das dem Gestus der Bachschen Arien sehr entgegen kam.

Stuttgarter Zeitung

Die Csárdásfürstin (Süddeutsche Zeitung)

Ann-Katrin Naidu ist als Mezzosopran eine ziemlich unkonventionelle Besetzung der Titelpartie, weil stimmlich eher üppig veranlagt, ja vollmundig in der Höhe und ausgesprochen beherzt im Brustregister, was der mentalen Unabhängigkeit dieser Csárdásfürstin eine ganz eigene, quasi emanzipierte Note verleiht.

Süddeutsche Zeitung

Figaros Hochzeit

Ideal besetzt: Cherubino, dessen jungenhafte, ungelenke Bewegungen durch Ann-Katrin Naidu gekonnt in Szene gesetzt wurden. Gleichzeitig verstand sie es, seine ersten zarten Liebesgefühle musikalisch intensiv zu gestalten.

Wormser Zeitung

Humperdinck, Hänsel und Gretel

...Neu im Ensemble war Ann-Katrin Naidu als Hänsel. Wendig im Spiel und mit einer glockenreinen Stimme, in jeder Geste, jeder Bewegung ein Junge und dabei einen edlen Mezzosopran mit leichter Höhe und samtweicher Mittellage bietend.

Mannheimer Morgen

Weihnachtsoratorium (Holsteiner Bote)

Ann-Katrin Naidu hatte in ihrer Stimme jene ungreifbare Ausstrahlung, die etwas vom Einbruch des Trandzendenten, Ungeheuerlichen übermittelte, eine unirdische Ruhe, mit der sie ihr "Schlafe mein Liebster" gegen die anbrandende Instrumentalbewegung setzte.

Holsteiner Bote

Boris Blacher

...folgte nun die deutsche Erstaufführung, für die man mit der jungen Mezzosopranistin Ann-Katrin Naidu eine ideale Solistin gefunden hatte. Mit warmer Stimme, diskretem Bluesfeeling und deutlicher englischsprachiger Deklamation gelang ihr eben jene Balance von Einfühlung und reflektierender Distanz von der der Text handelt. Wie der starke und spontane Beifall zeigte, konnte Ann-Katrin Naidu mit ihrer ungekünstelten Darstellung viel Sympathie für dieses sehr gegenwärtige Werk gewinnen.

Tagesspiegel Berlin

Musikfestspiele Saar, Rundfunk-Konzert

Das Konzert gab Ann-Katrin Naidu Gelegenheit mit ihrer mühelos höchste Register erreichenden, sicher geführten und mit einem an die junge Berganza erinnernden warmen Timbre ausgestatteten Stimme zu brillieren.

Rheinpfalz